In unserer Praxis wird dieses Behandlungsverfahren in vielfältiger Weise genutzt. So werden Wahrnehmungsstörungen nach neurologischen Erkrankungen, Gedächtnisstörungen verschiedener Ursachen und dementielle Erkrankungen behandelt.

Bei der Gestaltung der Therapie nutzen wir u.a. lerntheroretische Erkenntnisse, Regeln zur erhöhten Automatisierung wiederkehrender Tätigkeiten, Training durch Wiederholung von Inhalten in den verschiedenen Gedächtnisbereichen und spezifische Konzepte für sequentlielle Störungen (Neglect, Gesichtsfeldeinschränkungen, Konzentrations- und räumlich-visuelle Störungen u.a.)
Besonders wichtig ist uns, mit dem Patienten neben dem Training und der Verbesserung der Fähigkeiten Kompensationsstrategien für verlorengegangene Fertigkeiten zu entwickeln und zu etablieren. Die größtmögliche Sicherheit in der täglichen Auseinandersetzung mit der individuellen Lebensumgebung gewährt dem Patienten neben Selbständigkeit im Alltag die psychische Stabilität.

Das Hirnleistungstraining umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
-Verbesserung und Erhalt kognitiver Funktionen wie Konzentration, Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Orientierung,
Gedächtnis sowie Handlungsplanung und Problemlösung,
-Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten,
-Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung technischer Hilfen.